Kinderwunsch-Fragen: Vorlage

ROPA ist eine spezielle Art der Kinderwunschbehandlung, die speziell für lesbische Paare entwickelt wurde.  Hierbei haben wir die beiden Partner, wobei eine die Stimulation durchführt und die anderen die Embryonen empfängt. Das muss ich jetzt ein bisschen besser erklären und zwar die Spenderin, diejenige die ihre eigenen Eizellen zur Verfügung stellt, sollte die jüngere der beiden Partnerinnen sein, weil es hier sehr stark darauf ankommt, dass die Eizellqualität so gut wie möglich ist, um so viele Embryonen zu erlangen.

Das heißt die Partnerin 1, die Spenderin wird mit Hormonen behandelt werden, wir werden ihre Follikel zum Wachsen bringen, wenn die Follikel reif sind, wird die Eizellentnahme durchgeführt. Wir versuchen die Embryonen nach der Befruchtung immer bis zum Tag 5 zu bringen, dann haben wir eine natürliche Selektion erlangt, bei der wir die ungesunden Embryonen meistens verlieren, der Anteil der gesunden Embryonen ist dann entsprechend hoch.  Diese Blastozysten, also Tag 5 Embryos, werden dann der Empfängerin transferiert.

Das kann man nicht einfach so machen, die Empfängerin muss darauf vorbereitet werden. Diese Vorbereitung läuft parallel zur Stimulation. Die Empfängerin wird so auf den Transfer am Tag 5 vorbereitet, dass die Gebärmutterschleimhaut ist perfekt auf den Transfer vorbereitet. Der 1. Embryo wird normalerweise frisch transferiert. Sind mehrere Blastozysten vorhanden, werden diese eingefroren, um in Zukunft noch Geschwisterchen zu erhalten.

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