Besuchen Sie die Experten der Clinic Tambre im Oktober in Berlin
Klinik Gynem Europe IVF - Kinderwunschzentrum - Prag
Pronatal Dogus IVF Zypern Invimed: Fertilitätsklinik, Polen
Ovumia
   
IVF-Cube NovaVita Gravita Lodz
  Tahe Fertilidad
Prague Fertility Centre
Kinderwunsch-Klinik Unica
Clinic EGV in Lettland
Kinderwunschklinik Gyncentrum Polen
IVFSpain kommt auf die Kinderwunsch-Tage im Oktober 2019 nach Köln
FertiCare Prague

Sagt man's später dem Kind?

  • Ihr Lieben,


    mein Mann und ich tragen uns nach mehreren fehlgeschlagenen ICSIs mit dem Gedanken an eine Eizellspende. Wie es einem als Paar damit geht, kann man ja noch halbwegs abschätzen. Dabei sind auch viele eurer Forumsbeiträge sehr nützlich.


    Aber wie wird ein Kind später damit klarkommen? Hat irgendjemand hier schon Erfahrungen damit? Oder mit Samenspende,die ja für das Kind eine vergleichbare Tragweite hat (und schon känger praktiziert wird - da müßten bereits Erfahrungen mit älteren Kindern vorliegen)


    Kommt da später auch diese diffuse Unruhe und Unsicherheit ob der eigenen Identität und der eigenen Wurzeln, unter der viele Adoptierte so sehr leiden? Oder ob diese Unruhe durch die frühe Ablehnungserfahrung ausgelöst wird, die ja in unserem Fall ausgeschlossen ist?


    Gibt es Literatur zu diesem Thema oder hat jemand schon mal etwas darüber gehört oder gelesen?


    Wie habt ihr vor, später damit umzugehen?
    Verheimlichen? Oder sagen? Wann?



    Nicht ganz vergleichbar: gleich drei "Urlaubsmitbringsel", die ich kenne, haben anscheinend keine Probleme mit dem Vater, den sie nie kennenlernen werden. Irgendwie grinst halt jeder bei der Geschichte.


    Mein (ohne Verheimlichung) adoptierter Bruder hingegen ist in später Jugend/ frühen Erwachsenenjahren fast verrückt geworden an dieser Identitätskrise. Extreme Krise über Jahre bis an den Rand des Todes.


    Erbitte eure Meinung/euer Gefühl zu der Sache.


    Vielen Dank!
    Romy

  • Sagt man's später dem Kind?


    Liebe Romy !
    Wir haben zwar mit der Behandlung noch nicht
    angefangen, doch wenn wir mal ein Kind bekommen, wird es für uns unser Leibliches
    Kind sein. Wie das Kind gezeugt wurde - bleibt unser Geheimnis für alle ausser der
    Ärzte natürlich. Eltern, die Ihre Kinder
    auf dem natürlichen Weg bekommen, erzählen
    ihnen auch nicht die Einzelheiten des Zeugungsprozesses. Und ausserdem - wieso das
    Kind unnötig belasten, wenn es unser eigenes
    Leibliches, von mir als Mutter auf die Welt
    gebrachtes Wunschkind sein wird.
    Alles andere zählt nicht.
    So ist meine Meinung darüber.
    Liebe Grüsse.

  • Sagt man's später dem Kind?


    hallo Romy,


    wir sind schon nach ganz kurzer Diskussion zu dem Entschluss gekommen es dem Kind auf alle Fälle zu sagen. Dafür gibt es mehrere Gründe: zum einen wenn eine schwere Krankheit auftaucht müsste man es sehr wahrscheinlich mitteilen und dann ist nicht der richtige Zeitpunkt, auch wenn in der Schule "gemendelt" wird scheint mir die Gefahr einer zufälligen Aufdeckung zu groß und zu guter letzt, denke ich, das jeder Mensch ein Recht darauf hat über seine Herkunft Bescheid zu wissen.


    Bleibt die Frage des Zeitpunktes. Aus Adoptionsverfahren weiß man ja wohl, je früher desto besser, da können die Kleinen das Wort Adoption schon aussprechen und wissen noch nicht was es bedeutet. Eizellspende ist ein noch abstrakterer Begriff, und nicht in der Gesellschaft verankert, also auch schwerer zu vermitteln. Ich habe mir deshalb überlegt, wenn es klappen sollte, und das ist natürlich Vorraussetzung und erste Priorität hohle ich mir in dieser Frage professionelle Hilfe.
    Das ist meine Meinung zu dem Thema, sicher handhabt das jeder anders und hat auch gute Gründe dafür, aber ersts mal muss es überhaupt klappen - dafür wünsche ich Dir viel Glück.


    zoe

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallihallo,


    na, da wären wir dann auch endlich in Deutschland bei der to-tell-or-not-to-tell- Diskussion angelangt... :wink:
    (s. auch http://www.surrogacy.org/mved )


    Wir haben uns sehr schnell dafür entschieden, es unseren Kindern zu erzählen.


    Als erstes und wichtigstes Argument gilt für uns der Grundsatz, dass jeder Mensch das Recht auf das Wissen über seine Herkunft hat!


    Mir, genau wie Dir, Zoe, kam dann auch sofort der Gedanke, dass ich es unmöglich meinem Kind - gerade im schlimmst-anzunehmenden Fall einer lebensnotwendigen OP mit elterlichem Spender-Genmaterial -zumuten kann zu erklären, dass nicht und warum nicht Mama helfen kann. Geht gar nicht!


    In den meisten Ländern übrigens, in denen EZS legal angewandt wird, lässt die dortige Gesetzesregelung für derartige Notfälle den Kontakt durch die Klinik mit der Spenderin zu.


    Wir sind auch überzeugt, dass die Thematik ganz anders gelagert ist, als bspw. bei Adoptionen; vielmehr hat bei der Eizellspende nicht etwa eine Mutter ihr Kind verlassen / abgeschoben, sondern eine andere Frau Mama geholfen. (Bedenkt man, dass es weltweit eh´ nur -glaub´ich...- 6 Stammzell-Linien gibt, sind wir ja sowieso alle miteinander verwandt... :wink:


    Genau wie Zoe planen wir die Hinzuziehung bzw. Absprache mit Kinderpsychologen, wann und wie (also altersgemäss) dieses Thema an unsere Kinder herangetragen werden sollte.


    Ich hab mir auch schon eine kleine Geschichte über das Geschenk "Pünkelchen" ausgedacht, dem Mama mit ganz viel Liebe und Träumen und Wünschen und Freude Leben einpustet... oder so.... Vielleicht mach´ich ein Buch draus :smile: HA, das wär doch was, oder?! Kann jemand von Euch gut zeichnen??


    Schon gespannt auf weitere Beiträge zu o.g. Thema:


    frowlein


    P.S.: Viel problematischer erscheint mir übrigens die rechtliche Stellung von EZS-Kindern in Deutschland. Doch dazu mach´ich ein neues posting.

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo,


    ich habe Dein Mail schon vor einer Stunde gelesen und es beschäftigt mich sehr. Ich werd auch mal versuchen meinen Senf dazu zu geben. Diskutiert haben wir darüber auch schon, zu einem Ergebnis gekommen sind wir nicht.


    Die Frage die ich mir stelle ist, bringt dem Kind dieses Wissen irgendetwas ?


    Ist es der Wunsch dem Kind mitzuteilen was man alles schon vor seiner Geburt für es getan hat ?


    Was kann ich dem Kind auf seine Fragen antworten, die ich ihm nicht auch so gebe ?
    Ich weiss ja nix über seine genetische Mutter, ausser vielleicht das Alter. Würde ich denn mehr sagen, wenn ich mehr wüsste. Würde ich wollen, dass mein Kind anfängt nach Wurzeln zu suchen, die es garnicht gibt. Es gibt hier keine Frage warum hat meine Mutter mich nicht gewollt, die es zu beantworten gäbe.


    Wie würde ich heute mit 35 (und mit der Situation Kiwu vertraut) reagieren, wenn meine Mutter sagen würde, sie ist nur ein bischen meine Mutter ? Ich glaube, ich wollte es nicht wissen.


    Auch denke es hängt von der Persönlichkeit des Kindes selbst ab, pauschal ja oder nein kann ich heute nicht beantworten. Ein Kind für das Wissen über seine Entstehung mit 14 Jahren alt genug ja, aber mit 17 in einer absoluten Kriese deswegen ?


    Dass ein Kind so krank wird, dass nur ein genetischer Verwandter helfen kann ist relativ gering. Auch bei verwandtschaften ersten Grades ist es nicht garantiert, dass der Spender z.B. von Knochenmark passt. Mir schweben dabei immer so Hallo Onkel Doc Filme vor, wo der Vater beim todkranken Kind erfahren muss, das sein Kind das Urlaubsmitbringsel seiner Frau ist.


    Ich bin gespalten, aber ich glaube nicht, dass ich ihm /ihr vor dem wirklichen Erwachsensein von dem Ganzen erzähle würde.


    Gruß Anke *heutenachdenklich*



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-06-30 20:43 ]</font>

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo,
    ich habe die aufmerksam Postings gelesen, und jetzt möchte ich unseren Standpunkt in die Diskussion einbringen.


    Wird sind nach langen und intensiven Diskussionen zu dem Resultat gekommen, daß wir nichts sagen werden.


    Und zwar aus diesen Gründen:


    - Wir haben schon ein Kind aus SpontanSS und wollen und werden keine Unterschiede bei beiden Kindern machen. Ergo wollen wir auch, daß keines der Kinder mit einem 'Problem' (egal ob subjektiver oder objektiver Natur) belastet sein soll.


    - Den medizinisch-genetischen Notfall halten wir für höchstunwahrscheinlich, insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, daß in solchen Fällen die genetischen Verwandten häufig eben auch nicht &quot;passen&quot;.


    - Bei der EZS (jedenfalls, da wo wir hingehen werden) wird ja sorgfältig auf die Blutgruppen, Haarfarben und Physionomietypisierungen geachet; so daß auch beim schulischen &quot;geMendel&quot; 'nix' passieren kann.


    - Für uns wird es unser Wunschkind sein, daß sich bis auf die initielle EZ vom anderen Kind nicht unterscheidet.


    - Wir halten ein Experimentieren mit dem 'Urvertrauen' für ein zu großes Risiko, und wir wollen unserem Kind ein möglichst stabiles 'Lebensfundament' geben.


    Weil ich hier unsere Abwägungen und Überlegungen ziemlich komprimiert geschrieben habe, möchte ich zum Schluß noch betonen, daß ich/wir die Gründe derer, die sich anders entschieden haben, dennoch akzeptiere/n. Nur wir, wir sehen's halt so wie dargestellt.


    Viele Grüsse
    Angelina

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo,


    ich möchte mich Angelinas Meinung komplett anschließen. Wenn man schon genetisch &quot;ganz eigene&quot; Kinder hat und keine unnötigen Probleme zwischen den Kindern möchte, ist das sicher die beste Lösung.


    Wenn man es den Kindern sagt, dann von klein auf an. Wir habe 2 Fälle in der Verwandtschaft beobachtet, wo die Kinder selber erst mit ca. 14 Jahren erfahren haben, daß sie adoptiert sind. Dies hat zumndest vorübergehend zu ganz großen Problemen geführt. Wenn das Kind von Anfang an weiß, daß es sogar besonders erwünscht war, ist das meistens einfacher.


    Grüße
    von Sigi


    P.S.: Gibt es auch jemand, der schon Kinder aus Spontan-SS und Eizellspende hat? Wie sind Eure eigenen Erfahrungen und Gefühle den Kindern gegenüber? Das würde mich SEHR interessieren.

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo an alle,
    wir werden es unserem Kind später auch sagen,
    dass .... .
    Bei adoptierten Kindern ist es heutzutage Pflicht, es den Kindern mitzuteilen. Letzendlich ist die Eizelle ja auch adoptiert.
    Über alle Versuche habe ich ausführlich Tagebuch geschrieben, sodass das Kind es später selbst lesen kann.
    Anderen Verwandten und Bekannten werden wir es vielleicht erzählen, bisher wissen sie nichts von unseren Versuchen.


    Macht`s gut,
    AJ

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo Ihr Lieben,


    also wir haben beschlossen unserem Sohnemann nichts von seiner Entstehung zu sagen weil wir der Meinung sind das so ein Würmchen es sicherlich nicht verstehen kann warum er auf diesem Wege gezeugt wurde. Ich habe aber ein Tagebuch geführt vom ersten Tag der Behandlung bis zur Geburt und dort sind auch alle Ängste und Sorgen niedergeschrieben. Ich denke einfach wenn es mal soweit ist und er in der eventuell selben Situation steckt in der wir waren werde ich ihm das Tagebuch geben und er kann sich dann da reinlesen.
    Ich sehe keinen Grund warum man ein Kind das mit so viel Liebe erwartet wurde und mit soviel Liebe nun erzogen wird verrückt machen soll über seine Entstehung. Aber natürlich muß das jeder für sich entscheiden und soll das machen was er für sich als richtig empfindet. Übrigens haben wir das Glück das unser Sohn seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten gleichsieht und deshalb wird bei uns die Frage &quot;warum sehe ich nicht aus wie Ihr&quot; nie relevant sein.
    Ich wünsche allen das sie die richtige Entscheidung für sich treffen und wünsche Euch viel Glück bei der EZS
    Eure Dagmar

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo Ihr Lieben,


    wollte mich auch mal zu Worte melden. Wir haben uns ziemlich schnell dazu entschlossen unserem Kind nichts von seiner Entstehung zu erzählen. Wir denken nämlich, dass bei solch einer Offenbarung doch wirklich ein Zwiespalt in der Persönlichkeitsentwicklung vorprogrammiert ist. Anders als bei adoptierten Kindern, denn bei denen kann man ja Erklärungen finden (z. B. zu junge Mutter, Familienprobleme etc.), wie sieht das aber bei Kindern aus die durch eine Eizellspende entstanden sind?? Die Frage wo komme ich her, wie beantwortet man diese?? Fühlt sich das Kind später nicht &quot;zusammengemixt&quot;?? Blöder Ausdruck, ich weiß, aber ich würde als solch ein Kind wirklich Probleme mit meinem Dasein haben. Darum sollte man wirklich die Entscheidung von sich aus treffen und sich nicht unbedingt von anderen zu irgendwas raten lassen. Das Gefühl aus dem Bauch ist meistens das Beste.


    Auch frage ich mich, was passiert wenn ich es dem Kind sage und es kommt nicht damit klar?? Ich kann das Gesagte nicht mehr zurücknehmen. Sind da nicht schon Probleme vorprogrammiert??


    Wenn ich es dem Kind sage, dann wird es auch die &quot;Öffentlichkeit&quot; irgendwie erfahren, will ich das?? Ist es nicht etwas intimes?? Wird mein Kind dadurch nicht schon im Vorfeld in eine Schublade gesteckt und mit anderen Augen gesehen??


    Warum sollte ich es dem Kind überhaupt sagen?? Das Recht auf das Wissen der Abstammung?? Tue ich dem Kind damit wirklich einen Gefallen?? Oder will ich meine Entscheidung nur im Nachhinein abgesegnet bekommen?? Vielleicht noch ein kleiner Heiligenschein??


    Eine wahnsinnig schwere Entscheidung ich weiß, aber genauso schwer ist die Entscheidung zu einer Eizellspende. Ich hoffe und wünsche Euch allen das Ihr die &quot;richtige&quot; Entscheidung für Euch und Euer Kind trefft.


    In diesem Sinne
    Petra-M

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo


    eine schwierige Entscheidung, genauso wie die Entscheidung für die Eizellspende. Bei uns war es so, dass wir ca 2 Jahre brauchten um uns definitiv für eine EZS entscheiden zu können. Adoption kam für meinen Mann nie in Frage, für mich schon. Wichtig war mir immer, ein Kind aufwachsen zu sehen. So haben wir uns zur EZS entschlossen, da das Kind genetisch von meinem Mann wäre, biologisch/leiblich und sozial vom ersten Tag an jedoch unser gemeinsames.
    Bald entschlossen wir uns, es dem Kind und unserer Umgebung nicht zu erzählen. Der Grund ist, dass ihm nur etwas weggenommen wird - eine Sicherheit 100% in eine Familie zu gehören. Anderseits kann ihm nichts gegeben werden, da es nie eine Chance haben wird, seine genetische Herkunft kennenzulernen. Da sehe ich schon einen Unterschied zur Adoption, wo das Kind sowohl vollständig genetisch und biologisch von einem anderen Paar stammt und in der Regel ja nicht sofort nach der Geburt adoptiert werden kann.



    Das Risiko einer Krankheit wo nur genetisch Verwandte helfen können halte ich für sehr klein.
    Was für mich jedoch jetzt von Interesse geworden ist, ist die Möglichkeit der Nabelschnureinlagerung unmittelbar nach der Geburt. Die Nabelschnur enthält Stammzellen, die später evtl. bei einer schweren Krankheit (leukämie) benutzt werden können. Leider ist die Forschung wohl noch nicht sehr weit fortgeschritten. Auch ist es schwierig, an Informationen zu kommen. Bis jetzt habe ich eine Firma ausfindig gemacht, die die Nabelschnureinlagerung durchführt, und ich habe mir Info-Material bestellt (http://www.cryoc.com). Was ist Eure Meinung dazu?


    Liebe Grüsse


    Elisa

  • Sagt man's später dem Kind?


    Nur um noch mal das Thema Mendel und es wird ja auf Physionomietypisierungen geachtet, ein wenig zu vertiefen, hier mal ein Auszug aus dem Lehrplan für Sekundarstufe: Lehrplan Biologie


    &quot;Hinweise zum Unterricht
    Inhalte fachspezifische Hinweise
    Ähnlichkeiten zwischen Eltern und Kindern
    Dominant-rezessive Erbgänge -
    Erbgang eines einfachen Merkmals -Vergleichende Untersuchung von Merkmalen:


    z. B. Zungenrollen, Zungenfalten, Behaarung des 2. Fingergliedes, Ohrläppchen, PTH-Schmecken etc &quot;


    zu diesen Merkmalen gehören insgesamt 15 Punkte, die ganz leicht im Unterricht nachprüfbar sind und weit über Haarfarbe und Blutgruppenzuordnung hinausgehen.
    Da es alles einfache Merkmale sind, die dominant vererbt werden, halte ich &quot;den Zufall&quot;, das es im ganz normalen Unterricht zu Überraschungen kommt für sehr wahrscheinlich.


    Ohne bei denen, die sich dazu entschlossen haben es den Kleinen nicht zu sagen, Panik machen zu wollen - aber ich kann mich an meinen Biounterricht Genetik und all die spaßigen Tests gut erinnern und wie ich alle Merkmale sehr genau mit meinen Eltern verglichen habe.


    liebe grüsse zoe



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: zoe am 2003-07-01 19:42 ]</font>

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo, zoe,


    vielleicht ist dieser Zeitpunkt (Schule-Mendel) der, auf den sich alle EZS-Eltern (auch die, die´s eigentlich nicht erzählen wollen) innerlich darauf vorbereiten sollten??


    ...und mit etwas Hoffnung, ist dann in Deutschland das ESchG novelliert und die EZS auch schon erlaubt...


    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo frowlein,


    auch ich erinnere mich an die schönen Versuche mit den roten und weissen Blumen!


    Auch an weiterführende Tests kann ich mich dunkel erinnern, allerdings hat glaube ich Keiner in unserer Stufe seine Eltern angezweifelt, weil ich Zungenrollen kann, mein Vater auch, allerdings meine Mutter nicht. (Ich fand das spassig, aber ich zweifelte meine Mutter deshalb nie an)


    Zu der EZ-Spende sind denke ich gerade diese Versuche kontraproduktiv. Ich hoffe, dass nicht jedes Kind seine Eltern wegen eines Schulversuches anzweifelt. Da die Kids in der Zeit eh in einem schwierigen Alter sind. (Pupertät, so zugänglich wie ein geschlossener Turm und so ausgeglichen wie ein JoJo.)


    Ich hätte Angst in der Phase es meinem Kind zu sagen und als Antwort zu bekommen, Du hast mir nix zu sagen Du bist ja nicht mal meine richtige Mutter.


    Diese Sachen haben auch nichts mit einer Legalisierung der EZS in D zu tun, die Fragen, die sich ein Kind stellt, wird bestimmt nicht die rechtliche Lage in D sein. Oder ?


    Gruß Anke

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo, Anke,


    spätestens, wenn die EZS als KiWu-Behandlungsform in Deutschland zugelassen ist, wird das -vergleichbar der Samenspende oder Adoption- mit Sicherheit hochoffiziell festgehalten.


    Was würdest Du dann machen? Ins Ausland gehen, damit ja keiner dahinterkommt?


    Oder jetzt schon mal hoffen, dass die EZS in Deutschland NIE erlaubt sein wird? Oder ist es Dir egal, weil Du von diese Ãœberlegungen nicht betroffen bist??



    frowlein


    By the way: Die Entscheidung für Eltern von &quot;eigenen&quot; und EZS-Kindern stelle ich mir in der Tat sehr schwer vor....

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Sagt man's später dem Kind?


    Ach frowlein,


    Du machst Dir Gedanken wo keine sind.
    zu eins, wenn es festgehalten wird, habe ich damit wahrscheinlich kein Problem es meinem Kind im Erwachsenenalter zu sagen.
    zu zwei
    sag ich nicht viel, da Dich diese Frage schon disqualifiziert.
    zu drei, ich bin nicht hier weil es mir langweilig ist, sondern weil ich auch betroffen bin. (Wie Du im Meranordner lesen kannst)


    Zu generell, warum greifst Du mich an ? habe ich nicht das Recht zu einer anderen Meinung wie Du ?


    Ich hab im anderen Thema schon was von Toleranz und Akzeptanz geschrieben.
    Hier wurde von Romy eine Frage gestellt und um verschiedene Meinungen gebeten. Belassen wir es dabei.


    Liebe Grüße Anke


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-07-01 21:33 ]</font>

  • Sagt man's später dem Kind?


    Hallo,


    ich fand den Gedanken, die verschiedenen Aspekte zu &quot;sagen oder nicht sagen&quot; auszutauschen und einen Thema daraus zu machen, überaus hervorragend. (Danke Romy)


    So kann jeder von den Ãœberlegungen des/der anderen profitieren bzw. partizipieren oder eben auch nicht.


    Was mir aber weniger gefallen hat, daß in diesen Meinungsaustausch eine Schärfe in Ton und Wertungen gekommen ist. Ich denke, das schadet auch dem Thema, diesem und anderen Threads.


    Entscheiden und diese Entscheidung leben muß ja jeder ganz persönlich. Wieso sollten also andere, der eigenen Meinung widersprechende Einstellungen (be)wertet und/oder generalisiert werden?


    Für mein Empfinden klang das in jüngeren Statements so durch, was ich schade finde.


    Mag doch jeder seine eigenen Prioritäten und Wertewelten vorstellen, so wie er möchte; für einen ist das Juristische, den anderen das Grundsätzliche und einen dritten eben das Psychologische Grundlage seiner Entscheidungsfindung. Das ist doch völlig okay.


    Leben und leben lassen, darum geht's doch hier in der doppelten Bedeutung des Wortes.


    Gruss
    Angelina




    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Angelina am 2003-07-01 23:32 ]</font>

  • Sagt man's später dem Kind?


    Freut mich, zu lesen, Anke, dass Du Angelina zustimmst.


    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)