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Agolutin/Progesteron vor Transfer

  • Hallo, Ich habe am 16. Zyklustag den kyro Transfer Eizellspend. Dafür nehme ich seit 2. ZT 4x1 Progynova zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

    1) Die war am 9. ZT 5-6 mm. Ist das nicht zu niedrig?

    2). Wächst die aber noch bis zum 16. ZT?


    Abends am 9. ZT habe ich dann mit Brevactid 5.000 ausgelöst. zwei Tage später sollte ich mit agolutin spritzen anfangen (abends). 6 Tage vor Transfer einer blastozyte/ gespendete Eizelle.

    Ich hatte aber morgens statt abends am 11. ZT mit Agolutin/Progesteron angefangen. Nach der Spritze morgens habe ich dann im Internet gelesen, dass der Transfer dann zu einem falschen Zeitpunkt wäre und es keine Schwangerschaft eintreten kann, weil ich die Spritze 12 Stunden zu früh genommen habe.

    3) Stimmt das?

    4) zudem habe ich das agolutin kurz vor dem Eisprung genommen, wurde dieser nun nicht ausgelöst?

    5) ist der Eisprung denn wichtig bei einem Transfer einer Eizellspende?

    6) Bitte um Antwort, ob der Zyklus verloren ist und ich abbrechen ;(muss oder Transfer am 16. ZT um mittags stattfinden kann?

  • Liebe Patientin!


    Ihre Schleimhaut ist am ZT 9 mit 5-6mm etwas zu dünn. Sie konnte zwar bis zum ZT 11 noch ein wenig dicker werden, aber dann haben Sie ja mit Progesteron begonnen, wodurch die Schleimhaut kompakter und damit auch ein wenig dünner wird. Die Auslösespritze und die Progesteronspritzen wurden korrekt verordnet, und der Transfer sollte in der Tat am ZT 16 im Laufe des Vormittags stattfinden. Die erwünschte Schleimhaut am Transfertag wäre ab einer Dicke von 7mm optimal, wobei 6.5mm noch aktzeptabel wären, und nur bei weniger als 6 mm würde ich den Transfer aufschieben. Anscheinend sind bei Ihnen 4mg Östradiol für nur 9 Tage nicht ausreichend. Bei uns dauern Kryotransferzyklen für gewöhnlich 21 Tage. Am ZT 11-12 machen wir einen Ultraschall, und wenn die Schleimhaut dann noch zu dünn ist, bleibt immer noch Zeit, damit eine Dosiserhöhung Wirkung zeigen kann.


    Wenn ich bei einer meiner Patientinnen vermute, dass die Schleimhaut zu dünn sein könnte, machen ich am Transfertag früh morgens einen Ultraschall und bestätigte erst dann den Transfer, um den Embryo nicht unnötig aufzutauen nur um ihn dann wieder einzufrieren.


    Mit freundlichen Grüssen,


    Dr. Oliver Pack


    IVF-Spain Alicante