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Biotex-Klinik

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  • Biotex-Klinik

    Hier entsteht der Biotex-Klinik-Ordner, bitte alles über Biotex hier posten, damit es übersichtlicher wird.

    LG

    Claudia & Chris
    www.eizellspende.de

  • #2
    Hallo zusammen,
    ich habe im letzten Jahr schon einmal in diesem Forum geschrieben. Nach meiner 3.ICSI habe ich wirklich geglaubt, ich nehme Abschied vom Kinderwunsch, obwohl wir noch zwei Versuche von der KK gut hatten.
    Ende des Jahres 2015 haben wir allerdings beschlossen, noch einmal alles zu wagen, in einer anderen Klinik. Wie immer sah alles super aus. Tolle Blastos, gute Schleimhaut-aber an TF+8 dann meine Periode. Ich versuche zu verstehen und zu analysieren, ob ich was falsch gemacht habe. Aber es soll wohl nicht sein.
    Ich hoffe nur, dass der SST am kommenden Dienstag ein eindeutiges Negativ ergibt, denn sonst stellt sich nur noch die Frage nach einer EUG.
    Ich habe jetzt noch einen letzten Versuch, aber ich fühle mich nicht in der Lage, den momentan zu machen und ich weiß nicht, ob ich ihn überhaupt noch machen soll.
    Mir ging es körperlich und seelisch bei diesem Versuch sehr schlecht und ich habe momentan keine Kraft mehr.
    Ich werde mein Kiwu-Verfahren umstrukturieren müssen und mir eine neue Kiwu-Klinik suchen müssen.
    Klar, ich habe einen tollen Mann und wir verstehen uns wirklich
    sehr gut, aber ein Leben ohne Kind? Da könnte ich heulen. Gerade gestern habe ich eine Heulattacke beim Anschauen des Videos http://www.leihmutter-schaft.de/elte...hmutterschaft/ bekommen….

    Aber irgendwie habe ich genug vom Hoffen und Bangen, vom Spritzen und Enttäuscht werden........
    Aber irgendwie würde ich mir vielleicht später mal Vorwürfe machen, wenn ich nicht all meine Chancen ergriffen hätte. Deswegen wäre es ratsam, einen Versuch irgendwo im Ausland zu wagen, wo wir bessere Chancen bekommen können.
    Ich weiß es einfach nicht, wo und wann, aber wir sind auf der Suche.

    LG,
    BerkusMos

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    • #3
      Liebe BerkusMos,

      ich habe in diesem Forum einmal ein - für mich - sehr schönes Posting gelesen. Es ging dort um die Thematik "habe ich wirklich alles versucht/wann sollte man aufhören". Sie schrieb dort sehr passend: Was ist für mich "Alles"? Ist für mich "Alles" die gesamte Anzahl von genehmigten Versuchen? Was ist, wenn es danach nicht geklappt hat? Welche Schritte gehe ich dann? Kann und will ich alle Möglichkeiten ausprobieren, die medizinisch möglich sind? Es ließe sich ja noch weitere Ursachenforschung betreiben (Genetik, Essgewohnheiten, ...), andere Protokolle oder Methoden wie Assisted Hatching ausprobieren, über eine Leihmutterschaft im Ausland nachdenken usw.

      Diese Gedanken haben es mir viel leichter gemacht, mich mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen, um uns dort behandeln zu lassen, anzufreunden. Wir haben auch noch einen Versuch "gut", uns jedoch aufgrund des schlechten Erfolges der zweiten Behandlung (viele Medikamente aber kein Transfer) entschlossen, nicht mehr nachzuhelfen. Entweder es klappt noch so (nicht sehr wahrscheinlich) oder aber es soll in der uns ausgewählte Kiewer Biotexcom-Klinik nachgeholfen. Nach dieser Entscheidung ist eine kleine Last von mir abgefallen. Natürlich hat es mich gewurmt, dass es nicht geklappt hat und ich war traurig. Aber die Frage für uns war, wie lange wir diese Behandlungen in der Heimat eigentlich noch machen wollen. Meine zweite ICSI-Behandlung war - aus meiner Sicht - von Anfang aufgrund falscher Medikation an zum Scheitern verurteilt. Die Konsequenz wäre gewesen, beim nächsten Versuch die Praxis zu wechseln. Dort hätte ich nach einem weiteren gescheiterten Versuch vermutlich gewollt, dass man noch wieder ein anderes Protokoll (man hat ja nun viel mehr Erfahrungswerte) oder vielleicht doch Assisted Hatching anwendet. Doch wann wäre Schluss gewesen? Für mich ist die KIWU-Behandlung eine endlose Schleife, in die man hinein wächst. Erst versucht man es normal. Dann ringt man sich (wenn sinnvoll) zur IUI durch. Danach kommt IVF/ICSI. Immer mehr wird vorstellbar, was vorher undenkbar war. Wo ist das Ende?

      Es ist schwer, eine Entscheidung zu treffen und vielleicht stellt sich später heraus, dass man gerne damals anders entschieden hätte. Ich halte mir aber dann immer vor Augen, dass es damals, als ich sie treffen musste, die für mich Richtige war.

      Ich wünsche Dir die Kraft, für Dich die richtige Entscheidung zu finden.

      Liebe Grüße,
      Mili

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      • #4
        Hallo BerkusMos,

        ich stecke gerade in der gleichen Situation wie Du.
        Mich beschäftigt die Frage: Machen wir noch einen Versuch in Deutschland oder sollen wir gleich zu unseren Behandlungen im Ausland übergehen? Die Frage der Kliniksuche hat sich für uns schon erledigt: es wird eine Anfrage an die Biotexcom-Klinik (Ukraine) abgeschickt.
        In mir sträubt sich alles gegen das Weitermachen hier, vor allem, weil wir inzwischen an einem Punkt sind, wo die unterstützenden Medis experimentell werden.

        Wir haben uns vorher ein gaaaaaanz lange Pause verordnet, um nachdenken zu können.
        Die Trauerphase nach der FG und der letzten Kryo sind vorbei, so dass ich mich auch wieder in der Lage sehe, vernünftige Entscheidungen mit Tragweite zu treffen.
        Je länger diese Pause währt, desto mehr lebe ich wieder fröhlich. Aber ich denke, dass der endgültige Abschied von unseren deutschen Behandlungen und Träumen nochmals ein hartes Stück Trauerarbeit wird.
        Als ich dein Posting gelesen habe, erinnerte ich mich gleich an die Behandlungszeit, die wir schon hinter uns haben. Uns wurde die Entscheidung abgenommen, da wir einfach überhaupt keinen Erfolg hatten. Nicht ein einziges Mal. Ich musste dann den letzten Kryo-Versuch starten, weil doch die Miete für die Lagerung auch nicht wenig kostet, schob es allerdings raus, bis es nicht mehr anders ging. Es war klar: dies ist die allerletzte Chance- und es war dann wieder negativ.

        Einige Monate war ich wie benommen. Es gibt auch noch heute, Wochen später, Momente wo ich denke: das darf doch nicht wahr sein- ich werde tatsächlich niemals ein eigenes Kind haben! Dann erschrecke ich immer und denke an unseren Kiewer Termin.

        Vllt könnt ihr euch auch mal eine lange Pause gönnen, um nachzudenken?

        Gruß,
        Lunite

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        • #5
          Liebe BerkusMos,

          wenn Du merkst, dass die Kraft fehlt, dann ist es auf jeden Fall richtig, nicht weiterzumachen. Und wenn das in einem Jahr wieder anders aussieht - so what? Vielleicht weißt Du dann, Du willst es nochmal. Oder aber Du hast das Gefühl, dass es Dir ohne weitere Behandlungen sogar besser geht.

          Ich dachte nach drei ICSIs, die keine Schwangerschaft erbrachten (trotz guter Embryonen), dass ich nach weiterer Diagnostik jetzt kurz vor der nächsten stehe. Aber ich merke trotz jetzt schon anderthalb Jahren Pause: ich weiß immer noch nicht, ob ich das nochmal ertragen würde, wenn's wieder nicht klappt, und selbst wenn eine Schwangerschaft eintritt - monatelanges Bibbern, ob alles gut geht bis ins zweite Trimenon... Mein Gefühl sagt mir: Jetzt nicht. Vielleicht in ein bis zwei Jahren. Vielleicht sagt mein Gefühl aber auch dann weiterhin Nein und wir werden an die Leihmutterschaft-Möglichkeit denken müssen. Na und? Es gibt ganz tolle Kliniken, die auch solche Möglichkeit verwirklichen und solchen Menschen wie wir wieder die Hoffnung ans Eltern-werden geben

          Wenn Du ein bisschen auf Dich selbst hörst, dann weißt Du, was das Richtige für Dich ist - ganz bestimmt! Du hast schließlich schon so viel versucht - eben alles, was Dir möglich war. Das ist schon alles richtig so, wie Du es machst. Lass es einfach für Dich offen, und Du wirst merken, was für Dich das Beste ist.

          Liebe Grüße,
          EngeleFlieg
          Zuletzt geändert von C_Schmid; 21.09.2018, 15:57.

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          • #6
            Hallo ihr Lieben,

            auch ich habe zum Thema schwere Entscheidung etwas zu sagen. Ich bin mittlerweile 41 Jahre und die Sehnsucht nach einem Kind ist immer noch groß, selbst nach all dem Leid (10 FG, 2x IVF, 1x ICSI, 5 Kryos und unzählige Stimulationen in 16 Jahren).

            Ich versuche mit einer Therapeutin meinen Kinderwunsch abzuschließen, aber ich wollte nach der letzten FG im September (Herzchen hat aufgehört zu schlagen) vielleicht doch noch einen Versuch. Gestern war ich bei meinem Gyn und der meinte er kann mir nicht raten was zu tun ist, was ja auch verständlich ist, aber er tendiert dazu abzuschließen.

            Meine Frage ist, da ja die Chance im 42. Lebensjahr laut deutschen IVF-register unter 10% liegt, ob ich eine Chance habe, dass meine Privatversicherung nochmals eine ICSI übernimmt ? Und wie ich so ein Schreiben am geschicktestens aufsetzte. Mein Mann hat übrigens ein normales Spermiogramm. Und wenn das nicht klappt, wo können wir in meinem Alter noch behandeln lassen? Auch ich habe Angst, dass wenn wir diese Chance nicht nutzen, werden wir auch so wie das LM-Paar im Biotexcom-Video enden.

            An Untersuchungen gibt es übrigens nichts mehr, was ich noch in Anspruch nehmen könnte, wie Ihr Euch ja denken könnt.

            Vielen lieben Dank schon mal für Eure Antworten!
            Miguda

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            • #7
              Hallo Miguda,

              na Du, da hast Du wirklich schon viel mitgemacht. Ich kann Dir nur sagen, bei mir hat auch keiner mehr daran geglaubt, dass ich schwanger werde. Mit 28 hatte ich aufgehört, die Pille zu nehmen. Dann ging ich mit 36 Jahren zu einem Kinderwunscharzt, machte 2 Inseminationen, 7 x IVF daranfolgend immer 1 x noch IVF mit eingefrorenen Eizellen. Mit den letzten eingefroren wurde ich mit 40 Jahren schwanger, doch irgendwann waren keine Herztöne mehr da, Ausschabung. Ich ging nach Würzburg zu einer genetischen Beratung, dort wurde der "Abgang" auch untersucht. Es war eine Schädung die nicht wiederkommen musste. Ich lies mich beruflich für 1/2 Jahr beurlauben und wurde sofort mit der 7. IVF wieder schwanger und habe nun Zwillinge die 5 Jahre alt sind. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.
              Übrigens habe ich eine Kollegin die auch immer versuchte schwanger zu werden. Sie hatte das Thema abgeschlossen wird im Dezember 42 Jahre und bekommt im Oktober ihr erstes Kind.
              In deiner Situation kann man dir keinen Rat geben, solche Entscheidungen muss jede Frau für sich treffen. Das Einzige, womit ich Dir doch helfen kann, ist die Adresse einer zuverlässigen Kiwu-Klinik:
              Aber jede von uns fragt sich bestimmt wenn sie deinen Text liest: Wie viele FG verkraftest du noch?
              10 FG wie hältst du das aus? Ich hatte eine und die hat mich fertig gemacht. Ich glaube das du einen Punkt erreicht hast wo du erst einmal zu Dir finden musst. Jede weitere FG würde deiner Seele noch mehr Schaden, damit musst du noch viele Jahre leben.
              Frage dich selbst: Wie viel Leid muss ich mir selbst noch zufügen?
              Auch du bist ein Mensch der es verdient wieder zu sich selbst zu finden.

              Viel Glück und gute Nerven!!
              Liebe Grüße,
              Morningespresso
              Zuletzt geändert von C_Schmid; 21.09.2018, 15:57.

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              • #8
                Hallo Miguda,

                die Frage, wann es genug ist, kannst du dir nur selbst beantworten. Da nützt es nichts, wenn einer sagt: nun reicht es aber, du hast schon mehr durchgemacht als die meisten anderen, bei denen es auch nicht funktioniert hat. Der eine gibt früher, der andere später auf, weil jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat. Abschied, zumal ein so endgültiger, ist immer schwer und geht auch nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozess und auch die Trauer kommt immer mal wieder hoch, am Anfang heftig, irgendwann etwas weniger. Was die Antwort auf die Frage wo? angeht, kann ich den Dir gegebenen Link mit einem anderen, für dich bestimmt ermutigenden ergänzen: http://de.newseurope.info/?p=42018.
                Ob deine Versicherung die Kosten der ICSI übernimmt, weiß ich nicht. Die Frage, die du dir vorher stellen solltest ist, was passiert, wenn es auch diesmal nicht funktioniert. Machst du dann weiter? Fällst du dann in ein tiefes Loch, weil du dich auf diese letzte Chance konzentriert hast? Ist dein Leben dann nicht mehr lebenswert? Denn es gibt ein - wie auch immer geartetes - Leben nach dem Kinderwunsch, egal ob mit oder ohne Kind. Das Leben mit Kind siehst du vor dir. Das Leben ohne Kind musst du dir erst aufbauen. Und dazu gehört die Trauer um all die Kinder, die du verloren hast. Oftmals vergessen wir zu trauern, wenn wir mitten im Kinderwunsch sind. Dann geht es uns wie einem Spielsüchtigen: aber beim nächsten Mal.... nur noch einmal, dann wird alles gut ... Ein Neuanfang nach dem Kinderwunsch ist schwer, aber nicht unmöglich. Hier im Forum gibt es viele, denen es genauso geht oder gegangen ist wie dir. Der Austausch mit anderen Betroffenen ist ein Anfang. Die Entdeckung von Dingen, die man mit dem Rest seines Lebens auch ohne Kinder anfangen kann, ein zweiter Schritt. Es geht langsam, nicht von heute auf morgen.

                Ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg findest. Das kann ein endgültiger Abschied sein oder auch die Entscheidung, einen letzten Versuch zu unternehmen. Auf jeden Fall ist es deine Entscheidung, hinter der du stehen solltest, sonst wirst du dich immer fragen, ob sie richtig war.

                Viele Grüße,
                Windingnumber

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                • #9
                  Hallo meine Liebe!

                  Habe schon früher hier meine Geschichte beschreibt. Ich bin schon 38 Jahre alt und wünsche mir ein eigenes, süßes Kind. Aber nicht immer können die Menschen ihre sehnlichen Träumen in Erfüllung gehen lassen. Meine Geschichte ist anderen Geschichten mit Kinderwunsch ähnlich:seit 2010-2018 habe ich mehrere Fehlgeburten, 5 mal Abortund 8 mal ISCI/IVF, die Ursache dieser gescheiterten Versuchen schwanger zu sein, ist eine immunologische Sterilität, an die ich leide. Ich war wie ein wildes Tier im Zwinger. Immer gestresst. Immer nervig. Verzweifelt. Dank aber einer Community netmoms.de habe ich mit einer Wunschmutter kennengelernt. Genau sie hat mir diese ukrainische Klinik empfohlen. Und noch ein Vorteil, Mitte Oktober wird ein Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert, in Deutschland veröffentlicht. Jetzt bin ich wieder hoffnungsvoll und habe keinen Zweifel mehr. Wenn jemand Fragen hat, so können sie mich auf Twitter finden.

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