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Unser Weg bis zur Eizellenspende

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  • Unser Weg bis zur Eizellenspende

    Hallo, ihr Lieben!

    Ich war lange Zeit im normalen Babyforum aktiv.
    Gefühlt alle Mädels bei denen man so mit gefiebert hat sind schwanger geworden und ich bin irgendwie übrig geblieben.

    Mit meinem Ex-Mann habe ich 2015 und Anfang 2016 zwei ICSI's gehabt, alle vor PU abgebrochen, weil sich keine Follikel entwickelt haben. Bei der 3. ICSI konnten die Ärzte mir dann endlich ein (!) Ei entnehmen. Die Hoffnung war natürlich nicht sehr groß. Und so sollte es sich dann leider auch bewahrheiten. Der Anruf aus dem Labor kam und mir wurde schonend beigebracht, dass mein Ei leider nicht befruchtet werden kann, weil es genetisch gesehen wirklich nicht gut aussieht. Wir haben dann recht schnell einen neuen Termin in der KiWu-Klinik gemacht und unsere Ärztin meinte, dass sie davon ausgeht, dass alle meine Eier so aussehen würden und sich nicht befruchten ließen.
    Das war natürlich erstmal ein harter Schlag.
    Meine Ehe ist daran zerbrochen, es war nicht nur dieser eine Grund, es hat sich viel aneinander gereiht.

    ​​​​​​Ich habe mein Leben neu geordnet, habe einen tollen Mann kennen gelernt, mit dem ich nun mittlerweile auch schon über zwei Jahre zusammen bin. Unser Leben ist toll. Aber ich sehe ihn mit unserem Hundekind und wie liebevoll er immer mit ihm umgeht. Und ich denke mir, dieser tolle Mann kann doch eigentlich gar nichts dafür, dass er vielleicht niemals diese Liebe auch mal seinem Menschenkind schenken kann. Er ist nicht derjenige, der unbedingt ein Kind will. Er meint immer, wir könnten auch so glücklich sein. Aber wir beide sind die absoluten Familienmenschen. Noch haben wir unsere Eltern. Aber irgendwann werden sie leider auch nicht mehr da sein und dann stehen wir alleine da. Dann ist da niemand mehr, zu denen man an Feiertagen zu Besuch fahren kann, o. Ä.
    Ich mache mir keine Sorgen um das Hier und Jetzt. Unser Leben kriegen wir auch so ganz gut ohne Kinder hin. Aber ich will einfach keine alte Frau sein, die alleine im Altersheim sitzt und niemals Besuch von ihren Kindern bekommt. Das hört sich zwar echt blöd an, aber es ist so.
    Natürlich ist es auch keine Garantie, dass die Kinder einen besuchen an Feiertagen oder im Altenheim, wenn man welche hat. Aber ich wüsste zumindest, dass es irgendwo auf der Welt jemanden gibt, der zumindest ab und zu nochmal an einen denkt.

    Ich hatte damals im Jahre 2003 Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) mit Chemotherapie und Bestrahlung. Ich war gerade mal 14 Jahre alt, gerade in der Reife zur Frau. Niemand hat mir damals gesagt, dass ich mir lieber Eizellen einfrieren lassen sollte. Meine Eltern hätten das sofort gemacht. Ich glaube, damals war die Medizin auch noch nicht so weit, welche Tragweite das Ganze hat.
    Ich weiß noch, ich habe damals nie ans Sterben gedacht, ich habe mir immer meine kleine eigene Familie vorgestellt und dass ich noch gerne meine Enkelkinder kennen lernen möchte. Dieser Gedanke hat mich nie zweifeln lassen, dass ich vielleicht doch nicht wieder gesund werde.
    Aber ich habe den Krebs besiegt und bis heute ist er auch nicht wieder zurück gekehrt. Mir wurde ein neues Leben geschenkt und ich hatte mich so auf diese Zukunft gefreut, die ich mir im Kopf ausgemalt habe. Diesen Schlag, den ich dann in der KiWu bekommen habe, der passte irgendwie so zu den Schicksalsschlägen und hat mir mal wieder gezeigt, dass das Leben nicht immer rund läuft.

    Ich hatte mich jetzt wirklich erstmal damit abgefunden, dass ich keine Kinder bekommen kann. Dass ich mich doch auf mein neu geschenktes Leben freuen kann. Aber ich möchte einfach alles menschenmögliche versucht haben, um doch noch ein eigenes Baby zu bekommen. In Deutschland bin ich fertig, mit einem AMH Wert von 0,08 kann ich mir da auch nicht mehr viel Hoffnung machen. Deswegen möchte ich einfach so gerne die Eizellenspende im Ausland machen.
    Ich lese mich gerade durch zahlreiche Homepages verschiedener Kliniken. Und ich würde so gerne nach Dänemark gehen, obwohl ich nun leider schon hier im Forum ein Thema dazu gefunden hatte, wo Dänemark nicht wirklich gut abgeschnitten hat. Deswegen habe ich meine Fühler jetzt schon Richtung Spanien ausgestreckt. Ich weiß, dass es auch in Tschechien, usw. gute Kliniken geben soll. Aber ich habe leider so überhaupt gar keinen Bezug zu diesem Land, deswegen zieht es mich da leider irgendwie so gar nicht hin.

    Ich hoffe, ich kann bald neues berichten.


    Liebe Grüße,
    Sommergeflüster
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  • #2
    Hallo Sommergeflüster,

    zieht es sich Euch nach Dänemark wegen des Aussehens der Spenderinnen? Wenn dies der Hauptgrund ist, solltet Ihr einfach in anderen Kliniken nachfragen, ob diese Spenderinnen haben, die aus den nordischen Ländern kommen. Wir wissen, dass viele Studentinnen Spenderinnen sind, und diese sind ja inzwischen dank der Globalisierung überall verstreut.

    Alles Liebe

    Claudia
    www.eizellspende.de

    Kommentar


    • #3
      Hallo Claudia!

      Das ist auch ein Grund, ja.
      Wir sind beides nordische Typen und wir kommen auch aus Norddeutschland.
      Und Dänemark war von klein auf an unser Lieblingsreiseland und wir sind da heute noch min. einmal im Jahr.
      Deswegen waren wir eigentlich so auf eine dänische Klinik aus.

      Aber nach dem ich jetzt hier im Forum etwas quer gelesen habe, denke ich auch, dass Spanien eine gute Alternative ist.
      Und du hast wahrscheinlich recht, Claudia​​​​​​, dass man selbst in Spanien eine Spenderin bekommt, auf die unsere gewünschten Merkmale zu trifft.


      Liebe Grüße,
      Larissa
      ​​​

      Kommentar

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