Viele Kinderwunschpaare beginnen ihre "Kinderwunsch-Karriere" nicht direkt bei der Eizellspende. Im Vorfeld haben fast alle Paare mit unerfülltem Kinderwunsch die "normalen" Behandlungsmöglichkeiten (medikamentöse Zyklusunterstützung, Intrauterine Insemination und IVF/ICSI) durchlaufen, die die Reproduktionsmedizin ermöglicht und die gesetzlichen Bestimmungen des Landes zulassen. Leider gibt es Kinderwunschpaare, die nach diesen Behandlungsmöglichkeiten immer noch nicht ihr "Wunschkind" bekommen haben. Andere Frauen können aufgrund ihrer medizinischen Vorgeschichte die vorgenannten Behandlungen nicht in Anspruch nehmen. Diese Indikationen sind im Einzelnen:

  • Keine Eierstöcke nach operativer Entfernung beider Eierstöcke
  • nach Chemotherapie bzw. Bestrahlung des kleinen Beckens
  • nach Behandlung bösartiger Erkrankungen
  • vorzeitiges Nachlassen der Funktion der Eierstöcke die so genannte Vorzeitige Menopause (Pre Ovarian Failure = POF)
  • genetische Erkrankungen wie z.B. das Turner Syndrom
  • wiederholte Auftreten pathologischer Embryonen im Rahmen der IVF/ICSI-Behandlung
  • wiederholtes Fertilisationsversagen (kein Transfer) im Rahmen der IVF/ICSI-Behandlung
  • wiederholte Aborte bzw. keine Schwangerschaft trotz sehr guter Embryonen (Score A, B).

All diesen Paaren verwehrt jedoch das deutsche Embryonenschutzgesetz die Möglichkeit auf ihr Wunschkind.

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